Finanzielle Unabhängigkeit im Alter

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Finanzielle Unabhängigkeit im Alter - Meine Wohnrente

Ein Lebensabend ohne finanzielle Sorgen

Nach einem ausgefüllten Erwerbsleben erhoffen sich die meisten, den Ruhestand sorgenfrei genießen zu können. Endlich das ganze Jahr frei und unabhängig! Endlich Zeit für die vielen Interessen und Hobbys, die im Stress des Berufsalltags auf der Strecke geblieben sind. Die einen freuen sich auf viele, vielleicht sogar längere Reisen. Die anderen planen Modernisierungen im Haus und Verschönerungen am Garten. Die Dritten möchten sich auch im Pflegefall finanziell abgesichert wissen. Und all das zu Recht – schließlich hat man viel einbezahlt.

Finanzielle Unabhängigkeit im Alter - Meine Wohnrente

Aber sehr häufig reicht das Geld in der Rente eben einfach nicht aus. Die Rentenlücke wird immer größer. Für Frauen ist die finanzielle Lage im Alter oftmals noch angespannter als für Männer. Und generell gilt: Wenn der normale Alltag manchmal schon schwer zu bestreiten ist, ist an eine gute Pflege überhaupt nicht zu denken.

Gerade im Alter entstehen vermehrt Kosten bei deutlich spürbar gesunkenen Einnahmen. Wer nicht schon in den frühen 30ern mehr als ausreichend Vorsorge getroffen hat, hat kaum noch Spielraum. Gibt es allerdings Wohneigentum, kann der Immobilienverkauf auf Rentenbasis die gewünschte finanzielle Unabhängigkeit im Alter wieder herstellen.

Die Rentenlücke schließen

Der demografischen Entwicklung gemäß wird die finanzielle Versorgung aus den Rentenkassen immer schwieriger. Standen vor 60 Jahren noch 6 Beitragszahler*innen einer Person in Pension gegenüber, waren es 2020 nur noch 1,8 Beitragszahlende.1 Wenn in den kommenden Jahren nach und nach die Babyboomer-Generation in Ruhestand geht, wird sich diese Entwicklung weiter beschleunigen. Die Folge davon ist, dass das Rentenniveau sinkt. Die Rentenlücke, also die Differenz zwischen dem bisher gewohnten Gehalt und den monatlichen Rentenzahlungen, wird immer größer. Betrug eine durchschnittliche Bruttorente 1970 noch 55,2 Prozent des Einkommens2, waren es 2021 nur noch 49,4 Prozent.3 Laut Rentenversicherungsbericht 2021 der Bundesregierung liegt das Sicherungsniveau im Jahr 2035 sogar nur mehr bei 45,8 Prozent.4

Das Ziel: Wieder mehr Geld zum Leben

Jeder Rentnerin und jedem Rentner steht also Monat für Monat deutlich weniger Geld zur Verfügung. Diesen Verlust an finanziellen Möglichkeiten kann auch die starke Rentenerhöhung im Juni 2022 nicht ausgleichen. Um den bisher gewohnten Lebensstandard zu halten, muss eine zusätzliche und vor allem verlässliche Einnahmequelle gefunden werden. 

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Für Immobilienbesitzerinnen und -besitzer bietet sich in vielen Fällen die Verrentung des Eigenheims an: Sie verkaufen ihre Immobilie, behalten aber das lebenslange Wohnrecht. Der Erlös, als Einmalzahlung oder monatliche Rente, gibt ihnen die gewünschte Unabhängigkeit wieder zurück, ohne dass sich an der Lebenssituation etwas ändert.

Renten-Gap: Frauen sind häufig im Hintertreffen

Vom finanziellen Engpass in der Rente sind Frauen im ganz besonderen Maß betroffen. 2021 bekamen sie im Schnitt 46 Prozent weniger Rente als Männer im gleichen Alter.5 Neben der Rentenlücke wirkt sich bei ihnen also noch die sogenannte Gender-Pension-Gap aus.

Weniger Einkommen, weniger Altersvorsorge

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Das hängt vor allem mit den anders verlaufenden Erwerbsbiografien zusammen. Häufig sind Frauen über lange Jahre nicht oder nur eingeschränkt berufstätig, weil sie sich um die Kinder kümmern. Später gelingt der Wiedereinstieg oft nur mit einer Teilzeitbeschäftigung. Auch die Pflege von Angehörigen liegt oftmals bei den Frauen. In der Regel sind sie es, die ihre eigene Karriere unterbrechen, weil zum Beispiel ein Elternteil gepflegt werden muss. 

Zudem kommt, dass Frauen ohnehin meistens weniger verdienen – laut Statistischem Bundesamt 18 Prozent weniger im Jahr 2021. Häufig arbeiten sie in schlechter bezahlten Jobs, wie etwa im sozialen Bereich oder im Dienstleistungssektor. Sie sind seltener in Führungspositionen zu finden. Darüber hinaus fallen ihre Gehälter für eine vergleichbare Tätigkeit bei vergleichbarer Ausbildung immer noch rund 6 Prozent niedriger aus als bei den männlichen Kollegen.6 Ihnen fehlt es also nicht nur an Beitragszeiten, sondern auch am nötigen Einkommen, das für die Berechnung der Rentenhöhe herangezogen wird. 

Vor allem bei verheirateten Frauen ist die Altersvorsorge oftmals vorrangig über die Partnerschaft abgesichert. Dabei wird gern vergessen, dass Frauen im Alter zunehmend allein zurückbleiben. 2017 zum Beispiel waren über 31 Prozent der Frauen ab 70 Jahren alleinstehend, während der Anteil bei Frauen in ihren 50ern nur bei rund 15 Prozent lag.7

Pflege muss man sich leisten können

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Mit dem deutlich geringeren Einkommen im Ruhestand ist für viele Rentnerinnen und Rentnern ein möglicherweise entstehender Pflegebedarf eine große Herausforderung. Für einen ambulanten Pflegedienst können im Monat gut über 2.500 Euro anfallen. Diese Kosten werden in den seltensten Fällen ganz von der Pflegeversicherung übernommen. Normalerweise ist ein hoher Anteil selbst zu bezahlen. Zudem gibt es sehr große Unterschiede in der erbrachten Leistung. Je mehr Qualität man sich in der Pflege wünscht, umso größer sind die Summen, die man dafür investieren muss.

Geplant verrenten statt überstürzt verkaufen

Um die Pflegekosten zu decken, muss das bestehende Vermögen herangezogen werden. Auch das der nächsten Angehörigen wie Lebenspartner*innen und Kinder. Die eigene Immobilie unter solchen Umständen zu verkaufen, bringt Nachteile mit sich. 

Zum einen herrscht ein gewisser Zeitdruck, unter dem man nicht die Geduld aufbringen kann, auf einen vertrauenswürdigen Käufer bzw. eine vertrauenswürdige Käuferin oder ein gutes Angebot zu warten. Zum anderen steht am Ende des Verkaufs, dass man aus dem geliebten Zuhause ausziehen muss. In den meisten Fällen ist die einzige Option dann der Umzug in eine Pflegeeinrichtung. Aber gerade, wenn Krankheiten und/oder Beeinträchtigungen die Lebensqualität einschränken, wünschen sich viele Menschen, in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. 

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Die Verrentung der Immobilie klammert diese Nachteile aus. Durch das lebenslange Wohnrecht, das über die Eintragung im Grundbuch abgesichert ist, haben die Verkäufer*innen die Gewissheit, dass sie solange in ihrem Zuhause bleiben können, wie sie möchten. Egal, was kommt. Der Kaufpreis wird nach reiflicher Prüfung und in Abhängigkeit von der derzeitigen Marktsituation seriös berechnet.

Ständig steigender Wert von Immobilien

Dabei spielen die allgemeinen Entwicklungen den Eigentümerinnen und Eigentümern in die Hände. Der Wert von Immobilien steigt seit Jahren ungebrochen. Gerade in Ballungszentren liegt nicht selten eine Verdreifachung seit dem Kauf bzw. Bau vor. Wer also jetzt seine Immobilie veräußert, kann mit einer hohen Summe rechnen. Eine Summe, die es als zusätzliche monatliche Rente zum Beispiel ermöglicht, dass man sich die Pflege leisten kann, die man sich wünscht. 

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Neben der guten Rendite bietet ein Hausverkauf auf Rentenbasis zusätzlich noch den Vorteil, dass danach die Instandhaltungs- und Fixkosten für die Immobilie entfallen. Um welche Beträge es sich dabei handeln kann, zeigen wir Ihnen im folgenden Artikel auf.

Quellen

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